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"An Gott kommt keiner vorbei -
außer Libuda" - dieser Satz drückt die fast kulthafte Verehrung aus, die diesem
schüchternen, schmächtigen Jungen aus Gelsenkirchen entgegengebracht wurde. Libuda war
ein begnadeter Dribbelkünstler, ein Weltklassespieler, der die Körpertäuschung à la
Stanley Matthews derart beherrschte, daß die begeisterte Fußball-Nation ihm den Beinamen
"Stan" gab. Er spielte für die Vereine FC
Schalke 04 (1962-65, 1968-72 und 1973-74), Borussia Dortmund (1965-68), Racing Straßburg
(1972/73). In 22 Länderspielen trug er das Nationaltrikot.
Libuda starb 1996 im Alter von 53 Jahren in Gelsenkirchen
an Herzversagen. |